Belastungsfaktor Immigrationshintergrund

Der aktuelle Bildungsmonitor des Instituts der Deutschen Wirtschaft und der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft zeigt dramatische Ergebnisse auf. Sachsen behauptet sich zum 20. Mal auf Platz 1, das Schlußlicht bildet Bremen. Die Studie zeigt eine inakzeptable Gesamtentwicklung: laut IW-Forscher Axel Plünnecke hat sich die Lage „gegenüber 2024 weiter leicht verschlechtert.“ Seit 2013 habe das deutsche Bildungssystem massiv an Substanz verloren.

Bildungsmonitor bestätigt: Je mehr Ausländer, umso schlechter der Unterricht

Entscheidender Belastungsfaktor ist der Immigrationshintergrund. „Eine große Rolle spielt der Migrationshintergrund und die gesprochene Sprache im Haushalt der Schüler“, so die Forscher. Plünnecke identifiziert eine „Wasserscheide“ rund um das Jahr 2015: „Davor seien die Schulen besser geworden, danach schlechter.“ Als Hauptgrund nennt der Wissenschaftler die „Überforderung durch die hohe Migration“.

Die Zahlen stützen diesen Befund: in Bayern (Platz 2) beträgt der Anteil von Schülern mit nicht-deutscher Muttersprache 27,7 Prozent, in Baden-Württemberg (Platz 4) 28,3 Prozent. Dagegen weisen NRW (Platz 14) 37 Prozent und Bremen (Platz 16) sogar 58,7 Prozent auf. INSM-Geschäftsführer Thorsten Alsleben fordert daher verpflichtende Sprachtests für Kindergartenkinder.

Aber die negativen Folgen beschränken sich nicht auf die Schulen, sondern werden in die Gesellschaft verschleppt: in Bremen verläßt ein Viertel der ausländischen Schüler die Schulen ohne Abschluß (Durchschnitt: 17,8 Prozent). An beruflichen Schulen erreichen nur 5,3 Prozent die Studienberechtigung. Die Risikogruppe mit mangelhafter Lesekompetenz ist zwischen 2012 und 2022 von 14,5 auf 25,5 Prozent gewachsen.

Sachsen demonstriert erfolgreiche Gegenstrategien: mit 88,2 Prozent Ganztagsquote in Kindergärten und Grundschulen sowie besser qualifiziertem Personal (13,2 Prozent der Erzieher in den Kindergärten haben Hochschulabschluß) erreichen sächsische Viertklässler die bundesweit höchsten Kompetenzen in Mathe und Lesen.

Gereon Bollmann, Mitglied des Deutschen Bundestages, sowie Mitglied im Ausschuss für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, erklärt dazu:

„Man fragt sich, wie viele Studien es eigentlich noch braucht, damit die deutsche Bildungspolitik endlich Konsequenzen zieht. Jetzt bestätigt der aktuelle Bildungsmonitor einmal mehr nicht nur dramatische Qualitätsunterschiede zwischen den Bundesländern, sondern auch – wenig überraschend – den ethnischen Aspekt: ausländische oder Schüler mit Immigrationshintergrund drücken den Klassendurchschnitt.

Wir als AfD-Fraktion warnen vor dieser Entwicklung seit Jahren. Es hat sich bewahrheitet, dass ein höherer Ausländeranteil an Schulen das Bildungsniveau dramatisch senkt – mit katastrophalen Folgen für den Arbeitsmarkt, die Wirtschaft und unser gesamtes Sozialsystem. Deshalb fordern wir eine grundlegende Umkehr in der Ausländerpolitik: Einwanderung drastisch beschränken, unwillige Ausländer und Ausländer ohne Aufenthaltsstatus zurückschicken und statt dessen den Fokus auf die Förderung der einheimischen Schüler und Auszubildenden setzen.“