Deutsches Bildungssystem im freien Fall

Die Klagen über den Bildungsnotstand in Deutschland wollen nicht verstummen – im Gegenteil: Schulklassen, in denen die Mehrheit der Schüler Ausländer sind, verschlimmern die Situation zusätzlich. Abhilfe ist nicht in Sicht. Deutschland verliert seine Zukunftsfähigkeit.

Auch der Augsburger Erziehungswissenschaftler Klaus Zierer hat jetzt vor einem wachsenden Bildungsnotstand gewarnt. Er sieht darin ein Risiko für den Wirtschaftsstandort. In einem Gespräch mit der „Welt“ erinnert er daran, daß Deutschland kaum über bedeutende Rohstoffvorkommen verfüge und deshalb auf gut ausgebildete Menschen angewiesen sei. „Bildung ist ein zentraler Faktor für den Erfolg einer Volkswirtschaft“, sagt Zierer. Sinkende schulische Leistungen gefährdeten langfristig Produktivität und Innovationsfähigkeit.

Die Realität an den Schulen gibt keinen Grund zur Hoffnung. Inzwischen verfehlten mehr als ein Drittel der Kinder die Mindeststandards in Lesen, Schreiben und Rechnen. Das habe Auswirkungen auf Ausbildung, Arbeitsmarkt und Gesellschaft.

Dies belege auch die PISA-Studie 2022. Deutschland erreichte in Mathematik, Naturwissenschaften und Lesen den schwächsten Wert seit Beginn der Erhebungen im Jahr 2000 und belegte nur noch Rang 22 unter 81 Ländern. Besonders groß seien die Defizite im Fach Mathematik. Zugleich kritisiert der Wissenschaftler, daß bessere Schulnoten häufig auf sinkende Leistungsanforderungen zurückzuführen seien. Das Bildungssystem sei auf die Einwanderung vieler Kinder mit geringen Deutschkenntnissen nicht ausreichend vorbereitet. „Wenn in einzelnen Klassen 80 oder 90 Prozent der Kinder kaum Deutsch sprechen, geraten Lehrkräfte an ihre Grenzen“, erklärte er.

Ein immer stärkerer Einsatz digitaler Technik verbessere den Unterricht ebenfalls nicht automatisch. Besonders kritisch beurteilt er den Gebrauch Künstlicher Intelligenz. Wenn Schüler Texte oder andere Aufgaben von KI erledigen ließen, gingen Fähigkeiten zum eigenständigen Denken, Strukturieren und Formulieren verloren. Zudem fehle das Erfolgserlebnis, eine Leistung selbst erbracht zu haben.

Gereon Bollmann, Mitglied im Familienausschuss des Deutschen Bundestages, bestätigt die Wahrnehmung:

„Um eine Trendwende der Entwicklung unserer Bildung zu schaffen, braucht Deutschland vor allem einen Politikwechsel. Alles andere sind bestenfalls kosmetische Korrekturen. Die Aussagen und Warnungen des Wissenschaftlers bestätigen, was wir als AfD seit Jahren kritisieren: Das deutsche Bildungssystem befindet sich im freien Fall – und die unkontrollierte Masseneinwanderung ist ein zentraler Brandbeschleuniger. Deutschland verliert so seine Zukunftsfähigkeit.

Deshalb fordern wir als AfD:
– Sofortige Begrenzung der Zuwanderung und konsequente Rückführung von Personen ohne Bleibeperspektive
– Verbindliche Deutschkenntnisse als Voraussetzung für den Schulbesuch – intensive Sprachförderung vor dem Regelunterricht, nicht parallel dazu
– Rückkehr zu Leistungsstandards statt Absenkung der Anforderungen
– Ablehnung einer blinden Digitalisierung und KI-Nutzung, die eigenständiges Denken und Formulieren untergräbt

Bildung ist kein Selbstbedienungsladen für Parallelgesellschaften. Wer den Wirtschaftsstandort und den sozialen Frieden erhalten will, muss endlich die Wahrheit aussprechen und handeln. Die AfD ist dazu bereit.“

Bildungsforscher3