Freiheit statt Sozialismus!

In seiner Bundestagsrede am 17. Dezember kritisiert Gereon Bollmann den Antrag der Linken auf einen 28-tägigen, voll bezahlten Vaterschaftsurlaub nach der Geburt eines Kindes. Er stellt infrage, ob hierfür ein rechtlicher Bedarf besteht, und verweist darauf, dass Deutschland die einschlägige EU-Richtlinie bereits umgesetzt habe. Nach seiner Darstellung ermöglichen bestehende Regelungen zu Elternzeit und Elterngeld Vätern schon heute eine Freistellung nach der Geburt.

Darüber hinaus warnt Bollmann vor den finanziellen Folgen des Vorschlags, da die Kosten über eine Umlage allein von den Arbeitgebern getragen werden sollen. Angesichts wirtschaftlicher Herausforderungen, hoher Lohnnebenkosten und steigender Insolvenzen lehnt er zusätzliche Belastungen für Unternehmen ab. Als Alternative schlägt er steuerliche Entlastungen für Familien sowie ein einmaliges Begrüßungsgeld pro Neugeborenem vor, um Eltern mehr Flexibilität zu geben, ohne die Wirtschaft weiter zu belasten.