Kollateralschäden der Einwanderungsgesellschaft

Im niedersächsischen Stade feuerte am 29. Juni ein türkischer Vater in einer Mutter-Kind-Einrichtung der Jugendhilfe auf sechs Mitarbeiter – vier Frauen und zwei Männer. Alle sechs starben. Die dreimonatige Tochter des Täters und deren 34jährige Mutter, die in der Einrichtung untergebracht waren, wurden von ihm verschont. Der Täter wurde festgenommen. Seitens der Ermittler wurde bisher nicht bestätigt, daß er ein Clanmitglied sein soll. Allerdings erscheint bemerkenswert, daß er sich einem Verfahren wegen Mißhandlung seiner schutzbefohlenen Tochter ausgesetzt sieht, und er keine Erlaubnis zum Besitz der Tatwaffe hat. Die Toten sind zudem Mitarbeiter unseres Staates gewesen, also nicht wahllose Opfer aus der Bevölkerung. Die Polizei spricht demgegenüber wenig glaubhaft nur von einer Beziehungstat im Kontext eines Sorgerechtsstreits.

Gereon Bollmann, Mitglied im Familienausschuss des Deutschen Bundestages, kommentiert die Ereignisse:

„Der multikriminelle Ausnahmezustand wird in Deutschland zum Normalfall – kaum ein Tag vergeht, ohne dass neue Horrornachrichten von Messerstechereien und Massenschlägereien die Runde machen – in Stade jetzt eine besonders schlimme Bluttat.

In den letzten Jahren ist es üblich geworden, bei Gewalttaten mit Migrationshintergrund schnell den Täter in den Mittelpunkt zu stellen, ihn zu ‚verstehen‘ – und ihm dann wegen einer angeblich traumatisierten Vorgeschichte die übliche psychologische Vorzugsbehandlung zukommen zu lassen. Allerdings: bisher gibt es keine Hinweise auf eine psychische Erkrankung des Tatverdächtigen; vieles deutet auf Vorsatz und kühle Planung hin.

Wir müssen uns aber mit anderen, unbequemeren Erklärungsmodellen beschäftigen, die etwas mit den zwangsläufigen Unvereinbarkeiten und Bruchlinien in der uns aufgezwungenen Einwanderungsgesellschaft zu tun haben. Der Täter wuchs in Deutschland auf, besuchte hiesige Schulen und ist berufstätig. Dennoch wurde er zum sechsfachen Mörder. Handelte er gar als gläubiger Muslim? Im Islam wird das Kind dem Vater zugeordnet und nicht der Mutter. Die Mutter hat das Recht, sich um das Kind zu kümmern, aber der Vater hat das Aufenthaltsbestimmungsrecht. Diesem Recht stellt sich nun der deutsche Staat in Gestalt des Jugendamtes entgegen, einer Einrichtung, der ein Muslim deswegen zumindest mit erheblicher Skepsis begegnet.

In unseren heutigen Jugendämtern treffen westliche Familienmodelle und häufig extrem linke Erziehungsideale auf konservative bis archaische Lebensvorstellungen von Migranten. Solche Begegnungen können zur gesellschaftlichen Bruchlinie werden, an der latente Konflikte zwischen der Welt der Einheimischen und der Migranten plötzlich aufbrechen. Wollte der Täter sich mit dem Waffeneinsatz gezielt gegen unseren Staat richten?

Neben der strengen Bestrafung der Tat muss all das ungeschönt analysiert werden, anstatt es – wie bisher üblich – unter den Teppich zu kehren. Stattdessen muss von Justiz und Politik entschlossen gehandelt werden! Die Masseneinwanderung der vergangenen Jahrzehnte nach Deutschland hat bereits viel zu viele Todesopfer gefordert. Mit der AfD in Regierungsverantwortung bei der Ausländerpolitik wäre es nie so weit gekommen.“

Stade7