Islamfeiertage: Schleichende Islamisierung Deutschlands

Landesregierung will Islamfeiertage in Schleswig-Holstein einführen

Aus dem schwarz-grün regierten Schleswig-Holstein wird jetzt das nächste Zugeständnis an den Islam gemeldet. Das Land hat mit dem Landesverband der Islamischen Kulturzentren Norddeutschland e. V. eine Vereinbarung unterzeichnet. Diese ermöglicht es muslimischen Bediensteten und Schülern künftig, an den beiden höchsten islamischen Feiertagen frei zu nehmen. Wie das zuständige Ministerium mitteilte, können Beamte, Angestellte und Schüler „an diesen Tagen freigestellt werden“ – konkret am ersten Tag des Ramadanfestes und am ersten Tag des Opferfestes.

Die Regelung orientiert sich am Sonn- und Feiertagsgesetz sowie am Schulgesetz des Landes. Bildungsministerin Dorit Stenke (CDU) erklärte dazu worthülsenartig: „Dieser Vertrag ist ein wichtiges Zeichen der Anerkennung und Gleichbehandlung der Religionsgemeinschaften. Menschen muslimischen Glaubens sind Teil unserer Gesellschaft. Das besiegeln wir mit diesem Vertrag.“

Weitere Bestandteile der Vereinbarung umfassen das Recht des Verbandes, eigene Bildungs- und Kultureinrichtungen zu führen sowie Imame auszubilden. Langfristig soll der Vertrag außerdem die Einführung des Faches Islamische Religion als reguläres Unterrichtsfach an Schulen vorbereiten. Bisher gewährten andere Bundesländer wie Hamburg Schülern „nur“ einen freien Tag für die Feiertage.

Der schleswig-holsteinische AfD-Bundestagsabgeordnete Gereon Bollmann kritisiert:

„Die schleichende Islamisierung Deutschlands gilt als ‚Verschwörungstheorie‘. Das ist sie aber nicht. Viele kleine Einzelmaßmaßnahmen wie Extra-Straßenbeleuchtung zum Fastenmonat Ramadan, muslimische Weihnachtskalender (!) in den Supermärkten oder die Einführung von Halal-Gerichten an Kindergärten und Schulen sind einschlägige Hinweise genug, wohin die Reise geht.

Darüber hinaus muss die kritische Frage erlaubt sein, warum es für muslimische Schüler eine ‚Extra-Wurst‘ geben soll. Denn denkt man den Vorstoß der schleswig-holsteinischen Landesregierung zu Ende, bedeutet dies doch in der Praxis, dass muslimischen Schülern zwei Feiertage pro Schuljahr mehr zustehen. Ist dies nicht auch eine Form der Diskriminierung christlicher Schüler? Es muss hier auch daran erinnert werden, dass selbst katholischen Schülern im protestantisch geprägten Schleswig-Holstein ja nicht die in weiten Teilen Süddeutschlands geltenden katholischen Feiertage zugestanden werden.

Der Islam erhielte mit der Gewährung zweier Schulfeiertage eine Bevorzugung gegenüber der in Deutschland über Jahrhunderte gewachsenen christlichen Religion und Kultur.

Deshalb gilt bei aller Rücksichtnahme auf die grundgesetzlich verbriefte Religionsfreiheit: Deutschland hat christliche Wurzeln, die zentraler Bestandteil unserer Geschichte, Kultur und Identität sind – und diese gilt es zu respektieren und zu wahren!“

Islamisierung Deutschlands