Weg mit den Schuld-Graffitis!

Die Graffitis der Roten Armee aus dem Jahr 1945 gehören nicht zu einem freiheitlichen modernen Parlament, wie dem Deutschen Bundestag. Sie sind Relikte eines Ereignisses, das 80 Jahre zurückliegt, nämlich dem Sturm des Reichstages. Wir müssen beachten, dass die Graffitis damals unter der Herrschaft der Sowjetunion von Stalin, also der UDSSR, hier angebracht wurden. Das hat nichts mehr mit dem heutigen Russland zu tun. Diese Graffitis müssen daher hier verschwinden.

Nach der Deutschen Einheit hat die Unionsfraktion versucht, diese Graffitis, die im Zuge der Renovierung unter dem Putz freigelegt wurden, wieder zu beseitigen. Das ist damals missglückt. Ich möchte ausdrücklich allen Altparteien hier die Hand reichen, um dafür zu sorgen, dass diese Graffitis hier verschwinden – aus diesem zentralen Maschinenraum der Republik. Sie sollen aber nicht vernichtet werden. Man kann sie sichern, und an anderer Stelle – je nachdem, wie die Russische Föderation sich dazu verhält – wieder museal verwenden.

Dazu hat die Junge Freiheit einen Artikel veröffentlicht.