Zwischenfrage im Bundestag zum Terroranschlag auf die Berliner Stromversorgung
Gereon Bollmann stellte während der Aktuellen Stunde im Deutschen Bundestag zum Terroranschlag auf die Stromversorgung in Berlin eine Zwischenfrage an den Unions-Politiker David Gregosz bezüglich des Versagens beim Krisenmanagement vom Berliner Bürgermeister Kai Wegner.
Auf Verlangen der AfD-Fraktion hatte der Deutsche Bundestag in der zurückliegenden Plenarwoche in einer Aktuellen Stunde den mutmaßlich linksextremistischen Terroranschlag auf die Stromversorgung in der Bundeshauptstadt thematisiert. 100.000 Berliner mussten Anfang des Jahres bei Eiseskälte tagelang in ihren Wohnungen ausharren – ohne Strom, ohne Heizung. Das schlechte Krisenmanagement des Senats kommt einem Staatsversagen gleich. Man hätte Hotels anmieten und die Menschen dort unterbringen können, ja müssen. Darin hat die Hauptstadt durchaus Erfahrung, etwa wenn es um Asylbewerber geht. Aber für die Opfer linken Terrors hielt man eine solche Fürsorge offenbar nicht für nötig. Der Regierende Bürgermeister zog es vor, Tennis zu spielen.
Gereon Bollmann zog in der Parlamentsdebatte einen entlarvenden Vergleich: Während die frühere rheinland-pfälzische Landes- und spätere Bundesministerin Anne Spiegel (Grüne) 2021 – nicht zuletzt auf Betreiben der Union – über ihre Untätigkeit in der Ahrtal-Katastrophe stolperte, wird der CDU-Bürgermeister in der Hauptstadt bei vergleichbarer Leistung nun verschont.
